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Pferdedroschken in Berlin – Geschichte wirtd neu belebt

Es ist eine beliebte touristische Attraktion, eine fremde Stadt oder Region per Pferdekutsche in aller Ruhe zu erkunden. Nur die ältesten Berliner haben die Zeit der Pferdedroschken in Berlin noch miterlebt, denn ab 1929 gab es nur noch wenige Exemplare in Berlin – das Automobil hatte seinen Siegeszug angetreten. Diese Attraktion können Berliner und Besucher wieder seit Ostern diesen Jahres von den Standorten Holocaust-Denkmal (Stelenfeld), Museumsinsel und Gendarmenmarkt aus nutzen. Ludwig Zachmann, geprüfter Fahrer und Inhaber des Friesen- und Ponyhofs Neustrelitz und seine ausgebildeten und geprüften Kutscher sind mit sechs Gespannen in Berlin, insgesamt sollen mittelfristig 14 Droschken zum Einsatz kommen. Dafür werden allerdings noch Fahrer gesucht. Pferde und Droschken stehen in Friedrichshain in einem geräumigen Stall mit Kutschenremise und voll ausgestatteten Zimmern für die Fahrer. Die eingesetzten Droschken sind Spezialanfertigungen der Brandenburger Firma Pegasus Kutschen, in denen bequem acht Personen einschließlich Fahrer Platz finden. Auch ein Picknickwagen für zwölf Personen wird zum speziellen Einsatz kommen. Eine Grundtour dauert rund 30 Minuten und kostet 45 Euro. Die Sehenswürdigkeiten an der Strecke werden per mehrsprachigen Flyer vorgestellt und ein zusätzliches Audio-System ist in Planung.

Die Pferdedroschke war fast 250 Jahre lang aus dem Berliner Stadtbild nicht wegzudenken. Die Gründung einer Fiakergesellschaft 1739 durch Friedrich Wilhelm löste das bis dato einzige öffentliche Verkehrsmittel, die von Menschen getragene Sänfte, ab. Um 1769 existierten in Berlin bereits 36 Fiaker. Im Jahr 1864 hatten bereits 36 Fuhrbetriebe Konzessionen erhalten und am 28. August 1865 wurde die Pferdebahn in Betrieb genommen. Die-ses Jahr brachte den mächtigsten Auftrieb für die Einführung des elektrischen Betriebes durch Werner von Siemens. Die Elektrifizierung im großen Stil begann 1896 und war 1902 abgeschlossen. Das Ende der Pferdedroschkenära wurde 1881 durch die Entwicklung der Straßenbahn eingeleitet. Ein literarisches Denkmal erhielt der berühmteste Berliner: Droschkenkutscher Gustav Hartmann.
1928 bewältigte der „Eiserne Gustav“ im Alter von 69 Jahren in 165 Tagen die Strecke Berlin-Paris.

1981 schien dann dieses Kapitel der Droschken in Berlin endgültig beendet zu sein. Hans Pohl, Inhaber des letzten Droschkenbetriebes in Berlin, legte im Alter von 75 Jahren die Zügel aus der Hand. 25 Jahre später lebt diese Tradition nun wieder neu auf.


Quelle: Reiten Zucht


Jörg Uebel (links) mit Droschkenkutscher
Ludwig Zachmann
Foto: Jakubik

 
 
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